Der Klett Kinderbuch Verlag ist 2008 als kleiner Ableger des großen Stuttgarter Klett Konzerns in Leipzig gegründet worden, seit 2015 ist er ein unabhängiger Verlag. Hier entstehen pro Halbjahr sieben bis zehn neue Titel für Kinder zwischen 2 und 12 Jahren und ihre Erwachsenen.
Loslesen!
Für alle Kinder, die gern Quatsch machen, gibt es unseren virtuellen Spielplatz (unter dem Reiter "Für Pädagog:innen" - "Spielplatz") mit kostenlosen Ideen zum Downloaden und Loslegen!
Aktuelles
Einladung zum Online-Event zu Gerda Raidts "Klassenbuch"
Wer feiert eigentlich mit?
Feste und Feiertage schaffen Gemeinschaft – und machen gleichzeitig Unterschiede in Traditionen, Religionen und Lebenswelten sichtbar, aber auch in den sozialen Hintergründen von Kindern. Denn während manche Kinder zu Nikolaus ein bisschen Schokolade im Stiefel finden, stehen bei anderen gleich mehrere teure Geschenke daneben.
Das LIBRA lädt im Rahmen seiner Online-Fortbildungsreihe „Feste und Feiertage als Lerngegenstand und als Teil der Schulkultur“ die Autorin und Illustratorin Gerda Raidt ein, am 14. Oktober 2026 anhand ihres Kinderbuchs "Klassenbuch – Wer gewinnt im Spiel des Lebens?" über Klassismus und soziale Ungleichheit zu sprechen.
Die Veranstaltung ist als Workshop mit konkreten Impulsen und Anregungen für den Unterricht konzipiert – und wird nun auch für alle Interessierten geöffnet. Der Workshop findet zweimal statt, einmal von 15.45 Uhr bis 16.45 Uhr (erste Workshoprunde) und einmal von 17 Uhr bis 18 Uhr (zweite Workshoprunde). Um 15.30 Uhr starten das Event mit einer kurzen Begrüßung.
Anmeldung: per Mail an Helen Schuster (Helen.Schuster@libra.brandenburg.de); weitere Informationen gibt es hier.
Buch des Monats
Noch mal sehen wir nicht weg!
Als sie kamen, um die Füchse zu holen, habe ich geschwiegen. Ich war ja kein Fuchs.
Als sie kamen, um die Wölfe zu holen, habe ich geschwiegen. Ich war ja kein Wolf.
Als sie kamen, um mich zu holen, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Inspiriert von Worten des Theologen und NS- Widerstandskämpfers Martin Niemöller erzählt diese Tierparabel sehr eindrücklich, was geschieht, wenn man aus Angst oder Gleichgültigkeit schweigt.

